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Apr

Was bedeutet Schufa?

Die SCHUFA (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist ein Wirtschaftsunternehmen, dessen Zielsetzung es ist, seine Vertragspartner vor Kreditausfällen zu schützen. Zu den Vertragspartnern gehören vor allem Banken und Kreditinstitute, Versandhäuser und Telekommunikationsgesellschaften.

Die SCHUFA speichert bestimmte Verbraucher-Informationen, die sie von ihren Vertragspartnern und öffentlichen Verzeichnissen wie zum Beispiel denen der Amtsgerichte bekommt.
Viele Menschen glauben, dass über sie nur negative Informationen gespeichert werden, das heißt, wenn sie einen Kredit platzen lassen haben, einen Handyvertrag nicht einhalten konnten oder ähnliches.
Jedoch sind über 90 Prozent der Einträge über die Personen positiv.
Beispielsweise wird der Abschluss eines Leasing- oder Kreditvertrages gespeichert, die Ausgabe einer Kreditkarte oder der Abschluss eines Handyvertrages oder Girokontos sowie das jeweilige Zahlungsverhalten. Über die Höhe des Einkommens, der vorhandenen Geldanlagen, Kontostände oder Sparkonten erhält die SCHUFA von den Banken jedoch keine Auskunft.

Die SCHUFA kann mit Hilfe ihrer Informationen Entscheidungen in wirtschaftlichen Prozessen, wie zum Beispiel Vertragsabschlüssen, vereinfachen und beschleunigen. Ebenso kann sie für finanzielles Vertrauen zwischen den Geschäftspartner sorgen. Durch die sogenannte Schufaklausel, die ein Kunde bei Abschluss eines Vertrages unterschreiben muss, wird dem Kreditgeber bzw. der Bank erlaubt, die Schufaauskunft einzuholen.


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