24
Jan

Den Dispokredit umschulden

Oft bieten die Banken ihren Kunden einen Dispokredit an. Der Dispokredit kann in unterschiedlicher Höhe gewährt werden. Er stellt einen Überziehungskredit dar, dessen Zinsen sehr hoch sind. Hat man sein Girokonto überzogen, nimmt man den Dispokredit in Anspruch. Man zahlt nur für den Betrag, den man tatsächlich in Anspruch genommen hat, Zinsen. Kommt wieder Geld auf das Girokonto, kann der Dispokredit wieder getilgt werden. Allerdings verleitet so ein Dispokredit schnell dazu, das Girokonto zu überziehen. Der Dispokredit wird in immer größerem Rahmen in Anspruch genommen, was zu höheren Zinsen führt.

 

Hat man den Dispokredit in voller Höhe in Anspruch genommen, wird es Zeit, ihn zu tilgen. Das wird aufgrund der hohen Zinsen ziemlich teuer und ist nicht immer einfach. Damit man sich nicht noch weiter verschuldet, kann man den Dispokredit in einen Ratenkredit umwandeln. Man nimmt eine Umschuldung vor. Der Dispokredit wird getilgt, während man den Ratenkredit zurückzahlt.

 

Die Zinsen für den Ratenkredit sind deutlich günstiger als für den Dispokredit. Die Tilgungsraten für den Ratenkredit setzen sich aus dem Tilgungsanteil und aus den Zinsen zusammen. Für den Ratenkredit können unterschiedliche Laufzeiten vereinbart werden. Je kürzer die Laufzeit, desto schneller ist man wieder schuldenfrei. Allerdings sollte man die monatlichen Raten nicht zu hoch ansetzen, denn es muss noch genügend Geld zur Deckung der laufenden monatlichen Ausgaben vorhanden sein.

 

Der Ratenkredit muss nicht von der Bank, bei der man ein Girokonto hat, in Anspruch genommen werden, denn günstiger kann es sein, wenn man über den Kreditvergleich im Internet eine günstige Bank für den Ratenkredit auswählt. Dazu füllt man einfach die Eingabefelder der Vergleichsplattform mit der gewünschten Kreditsumme und der Laufzeit aus. Der Überblick zeigt die Höhe der Zinsen bei den verschiedenen Banken. Hat man eine günstige Bank gefunden, kann man den Ratenkredit direkt online beantragen. Sind alle Voraussetzungen gegeben, wird der Ratenkredit auf das Girokonto überwiesen.

21
Jan

Schufa-Eintrag – Was nun?

Zu einem negativen Schufa-Eintrag kann man schnell und unverschuldet kommen. Zahlt der Arbeitgeber nicht pünktlich und hat man keine finanziellen Reserven, gerät man mit seinen finanziellen Verpflichtungen in Rückstand und erhält einen Schufa-Eintrag. Er bleibt auch dann noch bestehen, wenn man schon längst wieder zahlungsfähig ist und seine Rückstände beglichen hat. Der Schufa-Eintrag bleibt drei Jahre lang bestehen.

In vielen Situationen wird eine Schufa-Auskunft eingeholt. Will man eine Wohnung mieten, einen Handy- oder Internet-Vertrag abschließen oder einen Kredit beantragen, wird eine Schufa-Auskunft eingeholt. Mit einem Schufa-Eintrag hat man kaum eine Chance. Verschiedene dubiose Anbieter locken zwar mit einem Kredit ohne Schufa, doch diese Angebote sind unseriös. Es werden hohe Bearbeitungsgebühren erhoben. Ein Kredit wird jedoch nur selten gewährt. Wird tatsächlich ein Kredit gewährt, sind die Zinsen unverhältnismäßig hoch. Schnell läuft man die Gefahr, erneut in der Schuldenfalle zu landen.

Verschiedene Institute, beispielsweise Bon-Kredit, bieten Kredite ohne Schufa an und sind seriös. Sie arbeiten mit ausländischen Banken zusammen, die ihren Sitz zumeist in der Schweiz haben. Dort gelten völlig andere Bedingungen für den Kredit als in Deutschland. Eine Schufa-Auskunft wird nicht eingeholt. Es kommt jedoch auf Sicherheiten an. Der Antragsteller muss ein Arbeitsverhältnis nachweisen können, das bereits mindestens ein halbes Jahr lang besteht. Lebensversicherungen, Immobilien, Festgeld oder Wertgegenstände gelten als Sicherheiten. Kann man diese Sicherheiten nicht nachweisen, benötigt man einen Bürgen, der die entsprechenden Sicherheiten nachweisen kann. Eine Bearbeitungsgebühr wird nur erhoben, wenn der Kredit tatsächlich gewährt wird. Die Zinsen liegen etwas höher als bei Krediten mit Schufa-Auskunft. Allerdings sollte man überlegen, ob man andere Möglichkeiten findet, einen finanziellen Engpass zu überbrücken, beispielsweise, ob man sich Geld von Bekannten leihen kann. Ist dies nicht möglich, sollte der Kredit nur in so geringer Höhe wie möglich aufgenommen werden, damit man sich nicht zu lange verschuldet. Die Schufa wird nicht informiert, wenn der Kredit gewährt wird.

Für Handy und Internet kann man Prepaid-Angebote nutzen, wenn man einen negativen Schufa-Eintrag hat. Benötigt man eine Kreditkarte, so kann man eine Prepaid-Kreditkarte beantragen.